Pfarrkirche

Pfarrgemeinde St. Johannes d. Täufer, St. Johann

Seit 1330 existiert in St. Johann eine Pfarrei. Damals wurde die Burgkapelle von Bürresheim als Kirche genutzt.

Etwa um 1430 wurde die erste Kirche erbaut. Die Siedlung hieß bis zum 15. Jahrhundert „Oberbürresheim“ und war bis zum Ende des 18. Jahrhunderts ein Teil der im 12. Jahrhundert gegründeten Herrschaft Bürresheim.

Der Ortsname „St. Johann“ wurde 1473 erstmalig erwähnt.

Die heutige Pfarrkirche mit dem Patron Johannes d. Täufer wurde 1784/85 erbaut im Stil Louis seize (Zopfstil). Bauwerke dieses Stils sind heute kaum noch vorhanden. Die Inneneinrichtung der Kirche stammt überwiegend von der Mayener Künstlerfamilie Alken. Die Erweiterung der Kirche und Anbau des Turmes erfolgten 1923/24.

Machen Sie sich ein Bild von der Kirche. Hierzu haben wir einige Impressionen aus dem Innern der Kirche und Außenansichten vorbereitet.

Feiern Sie mit den vielen Gläubigen gemeinsam Gottesdienst in diesem einmaligen Gotteshaus !

Zum Vergrößern der Bilder bitte anklicken.

Vorstellung der Pfarrkirche

Vorstellung der St. Johanner Pfarrkirche

Die erste öffentliche Erwähnung einer Kirche auf Bürresheim erschien 1330 in einem Steuerverzeichnis des Trierer Kurfürsten Balduin von Lützelburg. Die Kapelle, die als „ecclesia de Burenzheim“, als „Kirche von Bürresheim, bezeichnet wurde, gehörte zum Landkapitel Ochtendung, damals eine Art Dekanat.
Die Herren von Bürresheim hatten ihren Bediensteten Grundstücke am Fuße des Hochsimmers durch eine Schenkung zugänglich gemacht. „Oberbützenheim“ erstmals genannt, später auch „Oberbürresheim“ betitelt, war gegründet.

Die erste kleine Pfarrkirche in Oberbürresheim, es war von der Größe eher eine Kapelle, wurde um das Jahr 1440 errichtet. Diese kleine Kirche stand am östlichen Rand des Ortes. Zwei Jahrhunderte lang nutzten die Herren von Bürresheim die Kirche für familiäre Taufen und ließen sich dort, unter, mit Wappen kunstvoll verzierten Grabsteinen, beerdigen. Diese Grabplatten sind heute unterhalb der Kirche am Dorfplatz zu finden, sie wurden in den Achziger Jahren freigelegt und finden jetzt hier ihre letzte Ruhestätte.
Als um das Jahr 1720 die alte Schlosskapelle verfällt und keine Messen dort mehr gefeiert werden können, wird die kleine Kirche in Oberbürresheim zum Zentrum des katholischen Lebens.
Durch einen starken Bevölkerungszuwachs wurde ziemlich schnell die kleine Ortskirche von Oberbürresheim zu klein. Bauliche Mängel waren zudem vorhanden und man beschloss, den Abriss und den Neubau einer größeren Pfarrkirche. Die hohen Kosten für den Bau – sie beliefen sich auf circa 4000 Reichstaler -konnte das arme Steinhauerdorf nicht selbst aufbringen, neben anderen großzügigen Spenden wurde auch ein Darlehensvertrag mit der Pfarrei Rieden über 1500 Reichstaler abgeschlossen.
Die stilgerechte Innengestaltung übernahmen Mayener Künstler und Handwerker, darunter auch der Bildhauer Heinrich Alken, er fertigte die Kanzel an, sein Bruder Michael Alken die beiden Beichtstühle, die bis heute existieren.

Das fertig errichtete Gotteshaus lässt auch noch seine Spuren im heutigen Kirchengebäude erkennen. Das Taufbecken, die Beichtstühle und die beiden Grabplatten mit zwei Herrschern von Bürresheim verbinden die erste Pfarrkirche nach mehr als 200 Jahren mit dem heutigen Gotteshaus.
Anfang des vorherigen Jahrhunderts wies die erste Sankt Johanner Pfarrkirche erhebliche Mängel auf. 1923 wurde der Umbau und die Vergrößerung der Kirche beschlossen. Mit dem neuen Turm an der Südseite der Kirche bot sich auch die Möglichkeit für größere Glocken.
Das Innere der Kirche trug auch der steigenden Bevölkerungsanzahl Rechnung, wobei der Stil des Innenraumes aber von der ersten Pfarrkirche übernommen wurde.
An der damals neu angebauten Seitenkapelle stifteten der St. Johanner Steinhauer- und Jungegesellenverein je ein Motivfenster.
orstellung der St. Johanner Pfarrkirche

Die erste öffentliche Erwähnung einer Kirche auf Bürresheim erschien 1330 in einem Steuerverzeichnis des Trierer Kurfürsten Balduin von Lützelburg. Die Kapelle, die als „ecclesia de Burenzheim“, als „Kirche von Bürresheim, bezeichnet wurde, gehörte zum Landkapitel Ochtendung, damals eine Art Dekanat.
Die Herren von Bürresheim hatten ihren Bediensteten Grundstücke am Fuße des Hochsimmers durch eine Schenkung zugänglich gemacht. „Oberbützenheim“ erstmals genannt, später auch „Oberbürresheim“ betitelt, war gegründet.

Die erste kleine Pfarrkirche in Oberbürresheim, es war von der Größe eher eine Kapelle, wurde um das Jahr 1440 errichtet. Diese kleine Kirche stand am östlichen Rand des Ortes. Zwei Jahrhunderte lang nutzten die Herren von Bürresheim die Kirche für familiäre Taufen und ließen sich dort, unter, mit Wappen kunstvoll verzierten Grabsteinen, beerdigen. Diese Grabplatten sind heute unterhalb der Kirche am Dorfplatz zu finden, sie wurden in den Achziger Jahren freigelegt und finden jetzt hier ihre letzte Ruhestätte.
Als um das Jahr 1720 die alte Schlosskapelle verfällt und keine Messen dort mehr gefeiert werden können, wird die kleine Kirche in Oberbürresheim zum Zentrum des katholischen Lebens.
Durch einen starken Bevölkerungszuwachs wurde ziemlich schnell die kleine Ortskirche von Oberbürresheim zu klein. Bauliche Mängel waren zudem vorhanden und man beschloss, den Abriss und den Neubau einer größeren Pfarrkirche. Die hohen Kosten für den Bau – sie beliefen sich auf circa 4000 Reichstaler -konnte das arme Steinhauerdorf nicht selbst aufbringen, neben anderen großzügigen Spenden wurde auch ein Darlehensvertrag mit der Pfarrei Rieden über 1500 Reichstaler abgeschlossen.
Die stilgerechte Innengestaltung übernahmen Mayener Künstler und Handwerker, darunter auch der Bildhauer Heinrich Alken, er fertigte die Kanzel an, sein Bruder Michael Alken die beiden Beichtstühle, die bis heute existieren.
Das fertig errichtete Gotteshaus lässt auch noch seine Spuren im heutigen Kirchengebäude erkennen. Das Taufbecken, die Beichtstühle und die beiden Grabplatten mit zwei Herrschern von Bürresheim verbinden die erste Pfarrkirche nach mehr als 200 Jahren mit dem heutigen Gotteshaus.
Anfang des vorherigen Jahrhunderts wies die erste Sankt Johanner Pfarrkirche erhebliche Mängel auf. 1923 wurde der Umbau und die Vergrößerung der Kirche beschlossen. Mit dem neuen Turm an der Südseite der Kirche bot sich auch die Möglichkeit für größere Glocken.
Das Innere der Kirche trug auch der steigenden Bevölkerungsanzahl Rechnung, wobei der Stil des Innenraumes aber von der ersten Pfarrkirche übernommen wurde.
An der damals neu angebauten Seitenkapelle stifteten der St. Johanner Steinhauer- und Jungegesellenverein je ein Motivfenster.

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