Geschichte

Alte Ansicht von St. Johann am Hochsimmer

Ortsbeschreibung:
Die Ortsgemeinde St. Johann (400 m.NN) liegt in der vulkanischen Osteifel am Südwesthang des Nettetales unterhalb des Hochsimmers (588 m.NN).
Sie ist 1 km von Schloss Bürresheim, das zur Gemeinde St. Johann gehört, und 4 km von der Stadt Mayen, einem gutausgebauten Mittelzentrum, entfernt. Mit einer Buslinie der RheinMosel Verkehrsgesellschaft ist der Ort sowohl von Mayen als auch von Mendig gut zu erreichen.

St. Johann ist eine aufstrebende Wohngemeinde mit rund 950 Einwohnern. Mehrere Neubaugebiete lassen ein weitereWachstum erwarten.
Maßgeblichen Einfluss auf die Geschichte des Ortes übten die Herren von Bürresheim, in deren Herrschaftsgebiet St. Johann lag, aus. Sie gelten auch als die Initiatoren einer selbstständigen Pfarrei in St. Johann.

Etwa um 1400 wird die erste Pfarrkirche in St. Johann gestanden haben.
Die heutige sehenswerte Dorfkirche ist im Jahre 1785 als dreiachsiger Saalbau im Stil "Louis Seize" erbaut worden. Neben einer Reihe von Holzplastiken ist besonders der Hochaltar der Kirche, ein Geschenk der Herren von Bürresheim,zu erwähnen. Die in den letzten Jahren durchgeführten Restaurierungsarbeiten lassen die Kirche innen und außen in einem sehr ansprechenden Zustand erscheinen.
Der 1988' neu angelegte Dorfplatz unterhalb der Kirche kann als ein Schmuckstück der Gemeinde bezeichnet werden.
Gut ausgebaute und gepflegte Wanderwege durch Feld und Wald sind vorhanden. Einer dieser Wege führt zum Hochsimmer, dem Hausberg von St. Johann, von dessen Aussichtsturm eine herrliche Fernsicht die Mühen des Aufstiegs belohnt. Erwähnenswert ist auch die am Wege zum Hochsimmer stehende Johannessäule, die für ein bei der Basaltausbeute abgerissenes Heiligenhäuschens errichtet wurde. Die 1994 erbaute Barbarakapelle westlich des Dorfes wird als ein Ort der inneren Einkehr und der Erinnerung an die lange Tradition des Basaltabbaus in St. Johann von Einheimischen und Fremden gern besucht.
Insbesondere durch den Ausbau der Straße nach Schloss Bürresheim, die Nähe des Ortes zu Maria Laach und Mayen und besonders durch die Einbeziehung der Basaltwand in der "Ahl" mit ihrer einzigartigen Rosette in den Vulkanpark Osteifel dürften sehr gute Voraussetzungen für eine Entwicklung des Fremdenverkehrs gegeben sein


(Quelle: St. Johanner Heimat-, Geschichts- und Altertumsverein)

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